NWL Baden: Sieben Stockerlplätze für unseren Nachwuchs
„Morgenstund hat Gold im Mund“ – unter diesem Motto startete unser Nachwuchs am Sonntag, 27. September, zur 1. NÖTTV-Nachwuchs-Liga der Saison nach Baden. Treffpunkt war bereits um 07:30 Uhr, eine Stunde später standen unsere zehn Wolkersdorfer Jungs schon in der Halle. Und die zeitige Anreise sollte sich gleich auszahlen: Zum ersten Mal seit wir zu NWL-Turnieren fahren, konnten wir für unsere Truppe gleich drei Tischtennistische zum Einspielen ergattern. Bessere Voraussetzungen für einen langen Turniertag konnte man sich kaum wünschen.
Während sich die Kids warmspielten, kümmerte sich das Buffet auch um das Wohl der Betreuer. Thomas „Ginti“, Stephan und Norbert starteten mit heißem Kaffee und Kuchen in den langen Turniertag. Um 09:30 Uhr wurde es dann ernst. Entsprechend ihrer Spielstärke waren unsere zehn Nachwuchsspieler auf verschiedene Gruppen/Tische verteilt – und damit hatten auch die drei Coaches alle Hände voll zu tun, um unsere Jungstars möglichst gleichmäßig und fair zu betreuen. Bei zehn Spielern gleichzeitig den Überblick zu behalten, war zeitweise fast schon eine eigene Disziplin.
Sportlich entwickelte sich der Tag für WOLK außergewöhnlich erfolgreich. Tobias, Sebastian, Theodor und Eric holten jeweils den Sieg in ihrer Gruppe, Luis spielte sich auf Rang zwei. Moritz und Christian komplettierten mit jeweils einem dritten Platz unsere unglaubliche Stockerlbilanz. Besonders erfreulich: In Gruppe 8 schafften es mit Theodor als Sieger und Moritz als Drittem gleich zwei Wolkersdorfer aufs Podest. Damit standen am Ende sieben unserer zehn Teilnehmer auf dem Stockerl – wahrscheinlich das beste Ergebnis, seit wir mit unserem Nachwuchs bei NWL-Turnieren antreten.
Natürlich lief nicht bei jedem alles nach Wunsch. Christian musste für seinen dritten Rang ordentlich ackern. David erwischte gleich mehrere enge Partien und musste sich zweimal erst im verflixten fünften Satz geschlagen geben; am Ende wurde es Rang sechs. Bei Alexander wollte diesmal der Kopf nicht so recht mitspielen – allerdings weniger wegen der Mentalität als wegen tatsächlicher Kopfschmerzen. Er beendete seine Gruppe auf Platz fünf. Und bei Rafael war über den Tag irgendwie der Wurm drinnen. Trotzdem kämpfte er sich mit drei Siegen noch auf den vierten Rang.
Zwischendurch wurden die Akkus mit Leberkässemmeln und Getränken wieder aufgeladen, bevor am späten Nachmittag die Siegerehrung anstand. Gleich siebenmal wurde „Wolkersdorf“ für einen Stockerlplatz aufgerufen: Tobias, Sebastian, Theodor und Eric als Gruppensieger, Luis als Zweiter sowie Moritz und Christian als Dritte. Eine sagenhafte Bilanz, die auch uns Coaches ein wenig stolz machte.
Und weil ein langer Turniertag natürlich ordentlich analysiert werden muss, führte der Heimweg wie immer zum Schachtelwirt mit dem großen goldenen M. Dort wurden Siege, Niederlagen und fünfte Sätze nochmals fachmännisch aufgearbeitet, bevor wir unsere Nachwuchsstars schließlich wieder zuhause ablieferten.
